Ich würde sagen es bringt nicht viel, da das Öl im warmen Zustand die gleiche Viskosität hat.
z.B. SAE 20W-50:
20W heißt:
maximale Viskosität 4500 mPa.s bei -10°C
maximale Grenzpumptemperatur - 15 °C
mindeste kinematische Viskosität 5,6 mm^2/s bei 100 °C
50 heißt
kinematische Viskosität 16,3 ... 21,9 mm^2/s bei 100 °C
z.B. SAE 10W-60:
10W heißt:
maximale Viskosität 3500 mPa.s bei -20°C
maximale Grenzpumptemperatur - 25 °C
mindeste kinematische Viskosität 4,1 mm^2/s bei 100 °C
60 heißt
kinematische Viskosität 21,9 .... 26,1 mm^2/s bei 100 °C
die Viskosität eines 10W-60 ist bei 100 °C höher als ein 20W-50, damit ist dann aber auch der Öldruck höher, da die Ölpumpe bei gegebener Drehzahl einen definierten Volumenstrom pumpt.
Außerdem sollte man dabei auch an die Hydrostößel denken.
Und als letztes ....
irritiert mich die Tatsache, dass dieses nach der ZKD auftaucht. Die hat ja mit dem Simmering nix zu tun. Ich würde eher darauf tippen das doch Wasser im Öl gelandet ist ... und da um OT der Kolben aus technischen Gründen immer "kippt" wird der OT im Laufe der Zeit immer Ovaler und Öl verbrennt. Das verstärkt sich natürlich mit oder bei einer (Mikro)Emulsion, bei einer Mikroemulsion wird das Öl übrigens nicht Weiß.
Das hätte man mit ner Uhr messen können als der Kopf runter war.
Ölpeilstab ....
Schau mal ob da nicht irgend ein dämel den Stab vertauscht hat, oder die Markierungen aus welchem Grund auch immer falsch sind. Das wäre auch nicht das erste mal, und der Motor drückt das überschüssige Öl einfach raus. Hast Du zuviel Öl im Motor verringert sich das Volumen im unteren Bereich und der Druck steigt an, letztendlich wird vermehrt Öl aus der Motorentlüftung gedrückt ....
Uff so lang sollte das gar nicht werden ..
vg
Merlin